Mit der Integration von Hetzner DNS in die Hetzner Console kommen neue Funktionen und Änderungen im Vergleich zur DNS Console.
Neue Funktionen
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Integration in die Hetzner Console
Sie können Ihre DNS Zonen jetzt nach Projekten organisieren, über das Dashboard und die Aktivitätsübersicht einen besseren Überblick behalten und vieles mehr. Außerdem können Sie andere Accounts in Ihr Projekt einladen, damit auch diese Ihre Zonen einsehen und bearbeiten können. -
Integration in die Cloud API
Einschließlich Unterstützung für Actions und offizielle Integrationen wie hcloud CLI, hcloud-go, hcloud-python, Terraform, Ansible, external-dns und cert-manager. Da API-Token projektspezifisch sind, kann der Zugriff auf bestimmte Zonen eingeschränkt werden, indem diese in separaten Projekten verwaltet werden. -
Unterstützung für weitere Record-Typen
DarunterA,AAAA,CAA,CNAME,DS,HINFO,HTTPS,MX,NS,PTR,RP,SOA,SRV,SVCB,TLSAundTXT. -
Zonen Schutz
Zonen verfügen nun über einen optionalen Schutz gegen versehentliches Löschen. -
RRSet Schutz
RRsets verfügen über einen optionalen Schutz gegen das Bearbeiten oder Löschen. -
Record-Kommentar
Jeder Record hat jetzt ein Kommentarfeld, um den Zweck des Records zu beschreiben. -
Label
Wie bei anderen Hetzner-Ressourcen, können bei Zonen und RRSets jetzt ebenfalls Labels hinzugefügt werden. -
TSIG
Beim Erstellen einer sekundären Zone können Transaction Signature-Schlüssel für Zonentransfers angegeben werden.
Unterschiede
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Die neue API basiert auf Resource Record Sets (RRset) anstelle von individuellen Records. Ein RRset wird durch Name und Typ identifiziert. Beispielsweise gehören zwei Records mit dem Namen
@und TypMXzum selben RRset. Besonders wichtig: alle Records eines RRsets teilen sich dieselbe TTL.Die neue API enthält auch zwei Endpunkte zum Hinzufügen und Entfernen einzelner Records — unabhängig vom zugehörigen RRset.
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Es gibt neue Validierungen, die sicherstellen, dass eine Zone korrekt konfiguriert ist.
Dazu gehören strikte Regeln für
NS- undSOA-Records (wie in den Anforderungen des Migrationsprozesses beschrieben), das Überprüfen nach doppelten Records und die korrekte Verwendung von Anführungszeichen beiTXT-Records. Es ist nicht länger möglich, die automatisch erstelltenSOAundNS-Records zu löschen oder zu bearbeiten, lediglich das Hinzufügen weiterer, externerNS-Records ist erlaubt.Zusätzlich führt das neue Hetzner-DNS-System regelmäßig Delegationsprüfungen durch, um sicherzustellen, dass die übergeordnete Zone (Domain) korrekt konfiguriert ist und Hetzners Nameserver zur DNS-Auflösung verwendet werden.