Das Hetzner Server Monitoring (System Monitor/SysMon)
Mit dem Server Monitoring kannst du deine Server kostenlos überwachen und bei Statusänderungen der überwachten Dienste dich per E-Mail benachrichtigen lassen.
Du kannst die Überwachung im Robot, unter dem Tab Monitoring vom Server, konfigurieren.
Voraussetzungen
Bitte beachte, dass du in deinem Browser Cookies und JavaScript sowohl für robot.hetzner.com als auch sysmon.your-server.de aktiviert haben musst, damit du das Server Monitoring System bedienen kannst.
Zudem müssen auf den zu überwachenden Servern Zugriffe von all unseren Monitoring Systemen erlaubt sein.
Die IP-Adressen der Systeme kannst du dazu via DNS pool.sysmon.hetzner.com abfragen:
$ dig pool.sysmon.hetzner.com
;; ANSWER SECTION:
pool.sysmon.hetzner.com. 6768 IN A 213.133.113.82
pool.sysmon.hetzner.com. 6768 IN A 188.40.24.211
pool.sysmon.hetzner.com. 6768 IN A 213.133.113.86
pool.sysmon.hetzner.com. 6768 IN A 213.133.113.84
pool.sysmon.hetzner.com. 6768 IN A 213.133.113.83
...$ dig pool.sysmon.hetzner.com AAAA
;; ANSWER SECTION:
pool.sysmon.hetzner.com. 6744 IN AAAA 2a01:4f8:0:a101::6:1
pool.sysmon.hetzner.com. 6744 IN AAAA 2a01:4f8:0:a101::5:1
pool.sysmon.hetzner.com. 6744 IN AAAA 2a01:4f8:0:a112::c:1
pool.sysmon.hetzner.com. 6744 IN AAAA 2a01:4f8:0:a101::6:3
pool.sysmon.hetzner.com. 6744 IN AAAA 2a01:4f8:0:a101::6:2
...In Skripten auf Linux ist es von Vorteil stattdessen getent(1) zu benutzen. Mit dessen Ausgabe läßt sich einfacher arbeiten. Statt ahostsv4 benutzt man für IPv6-Adressen dann ahostsv6 als zweites Argument.
$ getent ahostsv4 pool.sysmon.hetzner.com|awk '{print $1}'|sort -u
188.40.24.211
213.133.113.82
213.133.113.83
213.133.113.84
213.133.113.86Bei Bedarf kommen in Zukunft möglicherweise noch weitere hinzu.
Stelle sicher, dass deine Firewall Zugriffe auf die zu überprüfenden Dienste deiner Server von den IP-Adressen unserer Monitoring Systeme erlaubt.
Übersicht
Wenn du das Server Monitoring das erste mal verwendest, solltest du mit Ausnahme der abgebildeten IP-Adressen folgendes sehen:
Es sind zunächst weder Systeme noch Kontakte konfiguriert. Oben siehst du eine Liste mit den dir zur Verfügung stehenden Systemen bzw. deren IP-Adressen.
Kontakte
Du kannst mehrere Kontakte hinzufügen und verschiedenen Systemen zuordnen.
Um einen neuen Kontakt hinzuzufügen, klicke auf das grüne Plus-Zeichen
neben der Überschrift Kontakte. Daraufhin erscheint am unteren Ende der Kontaktliste ein Eingabeformular, in das eine Bezeichnung und die Adresse eingegeben werden kann. Durch einen Klick auf das Speichern-Symbol
wird der Kontakt gespeichert und steht nun für die einzelnen Systeme zur Verfügung.
Beachte, dass du den neuen Kontakt erst zu einem deiner Systeme hinzufügen musst, damit er auch verwendet wird (s. Beschreibung weiter unter).
Systeme / Server
Wenn du den System-Monitor das erste mal verwendest und noch keine Systeme konfiguriert hast, erscheint im oberen Bereich ein Auswahlmenü mit den IP-Adressen der Systeme, die dir zur Verfügung stehen (siehe Abbildung oben).
Wähl hier das gewünschte System und klicke auf den Button rechts daneben. Daraufhin erscheint es in der Liste mit dem Namen Konfigurierte Systeme.
Das neue System ist zunächst deaktiviert und hat weder Kontakte noch Checks. Du solltest zuerst Checks und Kontakte hinzufügen, bevor du das System aktivierst.
Rechts neben der IP-Adresse kannst du durch einen Klick auf den eingerahmten Bereich eine Kurzbezeichnung für das System eingeben, die dann auch in den Benachrichtigungen erscheint.
Checks zu einem System hinzufügen
Klicke dazu zunächst auf den kleinen schwarzen Pfeil
bei der Beschriftung Checks des Systems, das du bearbeiten willst. Daraufhin klappt die Liste mit den bestehenden Checks auf und ein grünes Plus-Zeichen
zum Hinzufügen neuer Checks erscheint.
Klicke auf das Plus-Zeichen und wähl in dem erscheinenden Menü den gewünschten Check-Typ aus. Wenn du einen Check-Typ gewählt hast, erscheinen je nach Typ verschiedene Eingabefelder für Check-Einstellungen.
Im Moment stehen die folgenden Check-Typen und Einstellungen zur Verfügung:
ping- keine Parameterport- port: Netzwerk-Port
- type: TCP- oder UDP-Check - bitte beachte, dass ein UDP-Check nicht immer möglich ist (Standard=TCP)
http- port: Netzwerk-Port (Standard=80), optional
- path: Pfad zur Test-Datei, z.B.
/test/index.php(Standard=/), optional - hostname: Host- bzw. Domain-Name f. Host-Header, optional
- user: Benutzername für Basic-Auth, optional
- pass: Passwort für Basic-Auth, optional
- ssl: Soll SSL/https verwendet werden? - Passe ggf. auch den Port (443) an. (Standard=nein)
Beim HTTP Check werden nur die Status Codes 200, 301 und 302 als erfolgreich angesehen.
ftp- port: Netzwerk-Port (Standard=21), optional
- user: Benutzername für FTP-Server, optional
- pass: Passwort, optional
pop- port: Netzwerk-Port (Standard=110), optional
- user: Benutzername für POP-Server
- pass: Passwort
imap- port: Netzwerk-Port (Standard=143), optional
- user: Benutzername für IMAP-Server
- pass: Passwort
- ssl: Soll SSL/imaps verwendet werden? - Passe ggf. auch den Port (993) an. (Standard=nein)
smtp- port: Netzwerk-Port (Standard=25), optional
- user: Benutzername für SMTP-Server, optional
- pass: Passwort, optional
dns- port: Netzwerk-Port (Standard=53), optional
- type: Abfrage-Typ: ANY A PTR CNAME MX NS SOA HINFO AXFR TXT SPF DNSKEY CERT (Standard=ANY)
- zone: Zonen- / Domain-Name (Standard=hetzner.de)
Die Werte in Runden Klammern zeigen den Standard-Wert an, der verwendet wird wenn nichts angegeben wird.
Wir empfehlen dir, für diejenigen Checks, bei denen du auch Zugangsdaten angibst (Benutzername/Passwort), einen eigenen Benutzer auf deinem Server mit möglichst wenig Rechten und einem sicheren Passwort speziell für den Check anzulegen.
Checks bearbeiten
Du kannst bestehende Checks bearbeiten, indem du auf die Liste der bisher konfigurierten Parameter des jeweiligen Checks klickst. Daraufhin erscheint ein Eingabeformular mit den bisherigen Daten, die du direkt ändern und mit einem Klick auf das Speichern-Symbol
speichern kannst.
Kontakte mit einem System verknüpfen
Klicke dazu zunächst auf den kleinen schwarzen Pfeil
bei der Beschriftung Kontakte des Systems, das du bearbeiten willst. Daraufhin klappt die Liste mit den zur Verfügung stehenden Kontakten auf. Wähl den gewünschten Kontakt aus und bestätige mit dem Speichern-Symbol
Sollten keine Kontakte erscheinen, hast du noch keine angelegt. Hol das in den Fall wie weiter oben beschrieben nach.
Check- und Erinnerungs-Intervall einstellen
Du kannst für jedes deiner Systeme einzeln einstellen, in welchem zeitlichen Intervall es geprüft werden soll. Darüber hinaus kannst du auch das Intervall einstellen, in dem du bei einem fehlerhaften System wiederholt an den Fehler erinnert werden möchtest.
Um eines der Intervalle zu ändern, klicke direkt auf das aktuell angezeigte Intervall - daraufhin erscheint direkt an der Stelle eine Auswahlmöglichkeit. Treffen deine Wahl und bestätige mit dem OK-Button.
Um die Einstellungen zu aktivieren, klicke auf aktivieren. Bitte beachte, dass der System Monitor im Falle eines fehlerhaften Checks (z.B. dein Server ist bei einem ping-Check nicht erreichbar) immer erst beim zweiten aufeinanderfolgenden Fehler Alarm schlägt. Dadurch wirst du vor falschen Alarmen bewahrt, die zum Beispiel dann auftreten können, wenn du wissentlich einen Dienst auf deinem Server genau in dem Moment des Checks neu startest. Das bedeutet auf der anderen Seite, dass du bei einem eingestellten Check-Intervall von 3 Minuten nach 6 Minuten über den fehlerhaften Status deines Checks informiert wirst.
Status prüfen
Du kannst den aktuellen Status deiner konfigurierten Systeme prüfen, indem du die Seite neu lädst oder das Aktualisieren-Symbol
oben anklickst: