FAQ

Last change on 2022-01-26 • Created on 2020-07-02

Was sind die dedizierten vCPU-Serverpläne?

Jede dedizierte vCPU-Instanz verfügt über eigene dedizierte CPU-Ressourcen (1 vCPU = 1 Hyper-Thread), sodass diese CCX-Server eine vorhersehbare hohe CPU-Leistung bieten. Wir empfehlen sie für Systeme mit hohen Produktionslasten und CPU-intensiven Anwendungen. Sie sind nur mit lokalem Speicher (NVMe SSD) verfügbar. Sie verwenden die gleiche Hochleistungshardware wie unsere anderen Hetzner Cloud Server und verfügen über eine großzügige Zuordnung von E / A und Netzwerkleistung.

Natürlich sind auch alle anderen Hetzner Cloud-Funktionen, die Sie kennen und lieben, für diese dedizierten vCPU-Instanzen verfügbar. Mit der Rescale-Funktion der Administrationsoberfläche von Cloud Console können Sie die CCX-Server je nach Anzahl der benötigten Ressourcen up- und downgraden.

Bitte beachten Sie, unsere Systemrichtlinien bei https://www.hetzner.com/rechtliches/cloud-server/ gelten auch für unsere dedizierten vCPU-Instanzen.

Was ist der Unterschied zwischen Lokalen Speicher und Netzwerk Speicher?

Cloud Server mit Ceph-Festplatte sind seit 01. Dezember 2021 nicht mehr verfügbar.

Der lokale Speicher bietet schon immer bei gleicher Stabilität eine höhere IO-Leistung und geringere Latenzen, was diesen zur besten Wahl für unsere Kunden macht.

Wie kann ich ein eigenes ISO nutzen?

Senden Sie hierfür bitte ein Support-Ticket mit dem direkten Download-Link zu Ihrer gewünschten ISO-Datei. Bitte beachten Sie, dass wir keine Betriebssysteme zur Verfügung stellen können, die bereits das End-of-Life erreicht haben.

Kann ich Cloud-Init beim Erstellen von Servern verwenden?

Beim Erstellen Ihres Servers können Sie Cloud-Init-Benutzerdaten einfügen. Dies bedeutet, dass Sie den Server beim Booten dazu veranlassen können, spezielle Befehle auszuführen, z. B. das Erstellen von Benutzern oder das Ausführen eines Shellbefehls.

Beispiel:

#!/bin/bash
touch /tmp/cloudinit_was_here

Für mehr Beispiele besuchen sie https://help.ubuntu.com/community/CloudInit und https://cloudinit.readthedocs.io/en/latest/topics/examples.html

Damit Cloud-Init funktioniert, müssen Sie die von uns bereitgestellten System-Images verwenden, da diese eine spezielle Cloud-Init-Datenquelle enthalten.

Kann ich meine Backup-Zeit auswählen?

Früher gab es eine Option, ein Fenster selbst auszuwählen, wir mussten diese Funktion jedoch deaktivieren. Dadurch können wir die zusätzliche Last, die durch das Ausführen von Backups entsteht, besser über den Tag verteilen. Dies war notwendig, da viele Benutzer dasselbe Fenster auswählten. Dies hatte Auswirkungen auf die Leistung und beeinträchtigte die Serverleistung zu bestimmten Tageszeiten.

Verwenden Sie unsere Snapshot-Funktion, wenn Sie genau steuern möchten, wann Ihre Festplatte gespeichert wird.

Wie kann ich den Hauptspeicher meines Cloud Servers erweitern?

Der Hauptspeicher ist an den jeweiligen Cloud Server gebunden. Um den Hauptspeicher zu vergrößern, müssen Sie ein Rescale durchführen.

Wie kann ich meinen Server zum Auslieferungszustand zurücksetzen?

Wählen Sie hierfür bitte das Projekt bzw. den Server aus. In der Übersicht wählen Sie bitte Rebuild, dann das gewünschte Betriebssystem.

Achtung: Hierbei gehen alle Daten verloren.

Rebuild

Wie kann ich das Root-Passwort zurücksetzen?

Wählen Sie hierfür bitte das Projekt bzw. den Server aus. In der Übersicht gehen Sie dann auf Rescue. Unten auf der Seite finden Sie den Button „Root-Passwort zurücksetzen“.

Root-Reset

Wie kann ich einen Server neu installieren?

Wir empfehlen, den alten Server zu löschen und stattdessen einen Neuen zu erstellen. Auf diese Weise können Sie sicherstellen, dass alle Einstellungen - z. B. in Bezug auf SSH-Zugriffstasten und andere Dinge - frisch und aktuell sind. Es besteht auch eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Ihr neuer Server dieselbe IP-Adresse erhält, die Ihr alter, gelöschter Server hatte.

Wie kann ich auf einen Server zugreifen den ich neuinstaliert habe?

Angenommen, Sie haben Ihren Server server1 aus einem Snapshot namens snap1 neu erstellt.

Fall 1: Server1 wurde ursprünglich ohne Auswahl eines SSH-Schlüssels erstellt:

Nach der Neuinstallation wird ein neues Root-Passwort für server1 generiert und an Sie gesendet. Es wird beim ersten Start mit dem Cloud-Init-Mechanismus festgelegt.

Wenn snap1 eingestellte SSH-Schlüssel enthielt, funktionieren diese auch weiterhin.

Fall 2: Server1 wurde mit der Auswahl Ihres SSH-Key-Schlüssels1 erstellt:

Nach dem Neuaufbau wird der Schlüssel key1 beim ersten Start mit dem Cloud-Init-Mechanismus in server1 eingefügt. Sie können key1 verwenden, um auf Ihren Server zuzugreifen.

Wenn snap1 noch weitere Schlüssel in der Datei authorized_keys enthält, können Sie diese auch weiterhin für den Zugriff auf server1 verwenden.

In allen Fällen kann auf server1 nicht direkt nach der Neuerstellung mit einem root-Kennwort zugegriffen werden, auch wenn in snap1 ein Kennwort festgelegt wurde.

Fall 1 und Fall 2 gelten nur, wenn Sie einen Schnappschuss wiederherstellen, der von unseren offiziell bereitgestellten Bildern erstellt wurde. Wenn Sie das Rettungssystem oder ein anderes Mittel zur Installation des Servers verwendet haben, von dem snap1 übernommen wurde, ist es nicht für eine Neukonfiguration über Cloud-Init geeignet. Das Verhalten kann anders sein.

Warum ist die Partition des Datenträgers nach dem Rescale meines Cloud-Servers gleich geblieben?

Partitionen müssen via das Rescue System von Ihnen manuell resized werden, nachdem das Rescale abgeschlossen wurde. Folgender Community Artikel kann in diesem Fall weiterhelfen: https://community.hetzner.com/tutorials/resize-ext-partition?title=Resize_Ext_Partition

Kann ich Cloud Server weiter virtualisieren, bzw. ist nested virtualzation möglich?

Nein, dies ist bei Cloud Servern nicht möglich.

Beim Erstellen eines neuen Servers habe ich einen Snapshot als Quelle ausgewählt. Wie kann ich auf diesen Server zugreifen?

Angenommen, Sie haben Ihren Server server1 aus einem Snapshot namens snap1 erstellt.

Fall 1: Sie haben beim Erstellen von Server1 keinen SSH-Schlüssel ausgewählt:

Nach dem Erstellen des Servers wird ein Root-Passwort für den Zugriff generiert und an Sie gesendet. Es wird mit dem Cloud-Init-Mechanismus festgelegt.

Wenn snap1 eingestellte SSH-Schlüssel enthielt, funktionieren diese auch weiterhin.

Fall 2: Sie haben beim Erstellen von Server1 den Schlüssel ssh key1 ausgewählt:

Nach dem Erstellen des Servers wird der Schlüssel key1 mithilfe des Cloud-Init-Mechanismus in server1 eingefügt. Sie können key1 verwenden, um auf Ihren Server zuzugreifen.

Wenn snap1 noch weitere Schlüssel in der Datei authorized_keys enthält, können Sie diese auch weiterhin für den Zugriff auf server1 verwenden.

In allen Fällen kann auf server1 nicht direkt nach der Erstellung mit einem root-Kennwort zugegriffen werden, selbst wenn in snap1 eines festgelegt wurde.

Fall 1 und Fall 2 gelten nur, wenn Sie einen Schnappschuss verwenden, der von unseren offiziell zur Verfügung gestellten Bildern erstellt wurde. Wenn Sie das Rettungssystem oder ein anderes Mittel zur Installation des Servers verwendet haben, von dem snap1 übernommen wurde, ist es nicht für eine Neukonfiguration über Cloud-Init geeignet. Das Verhalten kann anders sein.

Die Tastaturbelegung im Konsolenfenster scheint falsch zu sein. Wie kann ich das beheben?

Alle unsere Bilder werden mit einer Tastaturbelegung für eine US-Tastatur geliefert. Wenn Sie etwas anderes haben, müssen Sie es selbst in Ihrem Server konfigurieren.

Unter Ubuntu können Sie beispielsweise Folgendes ausführen

sudo dpkg-reconfigure keyboard-configuration

und das Tastaturlayout auswählen, das Sie auf Ihrem lokalen PC verwenden. Nach einem Neustart ist die Tastaturbelegung in der Konsole korrekt.

Wie schütze ich meinen Server vor versehentlichem Löschen?

Server, Snapshots, Floating-IPs und Volumes können in der Cloud Console und in der API geschützt werden.

Bevor Sie eine geschützte Ressource löschen können, müssen Sie zuerst den Löschschutz deaktivieren. Dies bietet einen zusätzlichen Schutz gegen versehentliches Löschen.

Geschützte Ressourcen werden auf der Übersichtsseite der Server, Snapshots, Floating IPs und Volumes durch ein Sperrsymbol angezeigt. Ist ein Server geschützt, können Sie die Funktion "Rebuild" nicht verwenden, um den Server erneut zu installieren.

Wie viele Server kann ich erstellen?

Standardmäßig hat jeder Kunde ein Limit für die gleichzeitig verwendbaren Ressourcen, welche wir anbieten. Sie können eine Anfrage zur Limiterhöhung über den entsprechenden Menüpunkt Ihrer Cloud Console an uns senden. Nach einer kurzen Überprüfung der vertraglichen Voraussetzungen sollte es uns möglich sein, die Limits zu erhöhen.

Was bedeutet es wenn ein Image als veraltet markiert ist?

Beim Erstellen eines Servers können Sie aus einer Liste von vorgefertigten Betriebssystem-Images wie z.B. Debian Version 10 auswählen. Wenn das Ende des Lebenszyklus dieses spezifischen Images näher kommt, werden wir es als veraltet markieren.

Das bedeutet, dass das Image noch verfügbar ist. Allerdings wird es von uns in der Zukunft entfernt werden.

Images die als veraltet markiert sind, werden von uns noch für mindestens 3 Monate verfügbar gehalten. Danach können Sie jederzeit von uns entfernt werden.

Warum kann ich keine Mails von meinem Server verschicken?

Leider ist der gezielte Versand von Spam-Mails ein großes Problem unter Cloud-Anbietern. Um dem bestmöglich entgegenzuwirken, blockieren wir bei Hetzner den ausgehenden Datenverkehr der Ports 25 und 465 standardmäßig auf allen Cloud Servern. Diese Vorsichtsmaßnahme ist unter Cloud-Anbietern weit verbreitet und hilft die missbräuchliche Nutzung der Ports zu verhindern. Bevor wir diese Ports für neue Kunden entsperren, möchten wir ein gewisses Vertrauen aufbauen. Sobald Sie seit mindestens einem Monat registriert sind und mindestens eine Rechnung bezahlt haben, können Sie aber bei einem konkreten Anwendungsfall mittels des Limit-Formulars eine Anfrage zur Entsperrung der Ports 25 und 465 stellen. In der Anfrage können Sie uns Ihren Fall schildern und weitere Details nennen. Jede Anfrage wird einzeln überprüft.

Alternativ kann auch Port 587 zum Versenden von E-Mails über externe Dienstleister/Mailservices genutzt werden. Port 587 ist nicht blockiert und es ist auch keine Limit-Anfrage erforderlich, um diesen zu nutzen.

Ich kann meine Instanz nicht erreichen / Ich habe zwei Default Routen. Wie kann ich das beheben?

Ein Bug in hc-utils führte dazu, dass NetworkManager das Private Network Interface managed und daher eine falsche Default Route installiert.

Wir haben eine neue Version von hc-utils veröffentlicht, welche dieses Problem behebt.

Die neue Version kann hier heruntergeladen werden:

RHEL / CentOS / Rocky 8: https://packages.hetzner.com/hcloud/rpm/hc-utils-0.0.4-1.el8.noarch.rpm
Fedora 34/35: https://packages.hetzner.com/hcloud/rpm/hc-utils-0.0.4-1.fc34.noarch.rpm

Ich habe meinen SSH-Key in der Cloud Console eingefügt, warum kann ich auf meine bestehenden Server nicht via meinen SSH-Key zugreifen?

Beim initialen Erstellen eines Servers können Sie einen SSH-Key auswählen, der auf dem Server hinterlegt wird. Dieser wird anstelle eines Passworts beim Login auf diesem Server zur Authentifizierung verwendet. Bei bereits bestehenden Cloud Servern können wir nachträglich keine SSH Keys hinzufügen. In diesem Fall müssen Sie diesen Schritt daher selbst manuell durchführen. Eine Anleitung dazu finden Sie beispielsweise im vierten Schritt des Community Artikels SSH-Key einrichten.

Warum werden bei der Installation meiner eigenen BSD-Distribution (z.B. pfsense oder opensese) keine Festplatten und/oder Netzwerkschnittstellen erkannt?

Cloud Server der CPX-Serie verwenden standardmäßig einen Chipsatz, der Inkompatibilitäten mit einigen BSD-basierten Distributionen aufweist. Bitte kontaktieren Sie den Support für einen Wechsel des Chipsatzes.

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