Dell PowerEdge Kurzanleitung 12G-13G

Last change on 2020-03-25 • Created on 2020-03-25 • ID: RO-8905C

Dieser Artikel erläutert die Besonderheiten der Verwendung eines Dell PowerEdge Servers der Generation 12-13.

Wie greife ich auf die iDRAC zu?

In der Fertigstellungsmail findest du zwei IP-Adressen, einmal für den Server selbst und einmal für die iDRAC. Im gleichen Abschnitt findest du auch die iDRAC-Zugangsdaten, die sich von denen des Servers unterscheiden.

Gib die iDRAC-IP einfach in die Adresszeile deines Browsers ein und bestätige die eventuell auftretende Sicherheitswarnung. Anschließend landest du auf einem Webinterface, bei dem du dich mit den iDRAC-Zugangsdaten anmeldest.

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Danach kannst du z.B. die KVM-Funktion nutzen, den Server ein- oder ausschalten, eine ISO-Datei für die Installation einbinden und diagnostizieren.

Wie ändere ich das iDRAC-Kennwort?

Berichte dich zunächst auf der iDRAC an und wähle links im Menü unter iDRAC Einstellungen den Punkt Benutzer-Authentifizierung. Jetzt klickst du auf die Benutzer-ID des Benutzers, dessen Kennwort du ändern möchtest (z.B. root, ID 2).

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Auf der neuen Seite wählst du Benutzer konfigurieren und klickst auf Weiter.

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Auf der Seite, die nun erscheint, setzt du den Haken bei Kennwort ändern, gib in die Felder darunter zweimal das gleiche, neue Kennwort ein und klickst unten rechts auf der Seite auf Anwenden.

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Was ist die KVM-Funktion und wie nutze ich sie?

Die KVM-Funktion, genauer gesagt die KVM-over-IP-Funktion ermöglicht es dir, den Server so über ein Netzwerk zu verwenden als säßest du direkt vor dem Gerät mit direkt angeschlossener Maus, Tastatur und Bildschirm. Wenn du dich an der iDRAC anmeldest, siehst du im rechten Drittel des Bildschirms eine Vorschau der aktuellen Bildschirmausgabe des Servers.

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Wenn du rechts daneben auf Starten klickst und die Anfragen bestätigst, kommst du zu einer Live-Verbindung und kannst den Server wie jeden anderen Rechner auch bedienen. Für Spezialfunktionen wie einen Neustart oder um bestimmte Tastenkombinationen zu senden (z.B. Strg-Alt-Entf), verwende das Menü Makros in diesem KVM-Fenster.

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Wie konfiguriere ich den RAID-Controller?

Berichte dich zunächst auf der iDRAC an und wähle links im Menü unter Speicher auf den Punkt Virtuelle Festplatten. Nun klickst du im oberen Menü unter Virtuelle Festplatten den Punkt Erstellen. Im folgenden Beispiel wird aufgezeigt wie man ein RAID-1 über die beiden HDDs in Slot 0 und 1 erstellt. Bitte wählst du zuerst das RAID-Level in unserem Beispiel RAID-1 im Dropdown aus, bevor du die Festplatten, die in das RAID sollen selektierst.

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Wenn du alles zusammengeklickt hast, wählst du am Ende noch im Dropdown-Menü Betriebsmodus übernehmen: Jetzt anwenden und bestätigst dies mit einem Klick auf Erstellen. Im Anschluss daran erstellt die iDRAC einen Job, dessen Status du in der Job-Warteschlange beobachten kannst. Hierfür klickst du im linken Menü auf Server und anschließend im oberen Menü auf Job-Warteschlange

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Sollte der Job den Status Completed erreicht haben, sollte das logische Laufwerk nun im Betriebssystem und unter der Virtuellen Festplatten Übersicht der iDRAC für dich sichtbar sein.

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Wie kann ich eine ISO-Datei einbinden?

Dazu wählst du die Option Virtueller Datenträger im KVM-Fenster und dann Virtuellen Datenträger verbinden. Wenn du nun noch einmal die Option Virtueller Datenträger wählst, hast du die Möglichkeit CD/DVD/ISO Images oder gleich Wechselmedien wie USB-Festplatten an den Server zu streamen. Falls du dich für eine Möglichkeit entschieden hast, klickst du noch auf Gerät zuordnen. Ab diesem Zeitpunkt ist die CD/DVD/ISO oder das Wechselmedium für den Server verfügbar.

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Wenn du nun den Server ein- oder ausschalten neu startest, kannst du von diesem Image starten wie von einem normalen Laufwerk. Dazu drückst du bitte F11 um ein Bootmenü aufzurufen wenn die entsprechende Meldung dazu angezeigt wird. Noch einfacher geht es, wenn du vor dem Neustart im Menü Nächster Start des KVM-Fensters den Eintrag Virtuelle CD/DVD/ISO auswählst.

Wie kann ich Betriebssystemimages vom Hetzner-Mirror einbinden?

Um unseren Kunden die manuelle Installation eines Betriebssystems auf dem Server zu erleichtern, stellen wir Images bestimmter Betriebssysteme zur Verfügung.

Die Images, die wir anbieten, findest du auf zwei unserer Mirrors:

  • http://download.hetzner.com/ ist von überall erreichbar und benötigt daher Benutzername und Passwort. Diese Informationen findest du am Ende deiner Fertigstellungsmail des Servers.
  • http://mirror.hetzner.com/ ist nur über das Hetzner Netzwerk erreichbar und braucht daher keine Zugangsdaten.

Die folgenden Bilder beziehen sich auf den internen Mirror, zudem ist ein Link zum externen Mirror mit angegeben. Dieser Link kann zum Überprüfen auf den richtigen Dateinamen des Betriebssystem Images verwendet werden.

Windows

Die Windows Images, die wir anbieten, findest du unter: http://download.hetzner.com/bootimages/windows/.

Diese Windows Images sind direkt von Microsoft und besitzen keine Anpassungen unsererseits. Diese Images beinhalten keine Lizenz. Während der Installation kannst du deinen eigenen Lizenz-Key eingeben.

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  • Die Image Datei mit dem Dateinamen kannst du direkt von unserem Mirror kopieren.
    • Beispiel: //mirror.hetzner.com/windows/SW_DVD9_Win_Svr_STD_Core_and_DataCtr_Core_2016_64Bit_German_-2_MLF_X21-22827.ISO
  • Das Benutzername- und Passwort-Feld, sowie das Domänenname-Feld können leer gelassen werden.
  • Gib den Benutzernamen guest ein, wenn dein Server über eine iDRAC7/iDRAC8 mit der Firmware 2.52.52.52 verfügt.
    • Das explizite angeben des Benutzernamen guest ist ab der Firmware 2.60.60.60 nicht mehr nötig.
  • Die iDRAC sollte nun unter Verbindungsstatus den Wert Verbunden anzeigen.
  • Ab jetzt kannst du mittels des Java Applets die nächste Start-Option auf virtuellen CD/DVD/ISO setzen können. Alternativ kannst du auch über das Boot Menü (F11) den entsprechenden Eintrag auswählen.

OS Deployment über den LCC (Lifecycle Controller)

Dein DELL Server verfügt über eine OS Deployment Funktion, welche in den Lifecycle Controller deines Servers integriert ist. Diese stellt die nötigen Treiber für das zu installierende Betriebssystem bereit und begleitet dich mittels grafischen Assistenten durch das erstellen eines RAID-Arrays, falls noch keines erstellt wurde.

Bitte beachte, dass DELL nur zertifizierte Betriebssysteme über diese Funktion unterstützt. Diese können von Modell zu Modell variieren. Eine Übersicht für dein Produkt erhältst du auf folgender Webseite von DELL.

Falls du die OS Deployment Funktionalität nutzen möchtest, musst du zunächst ein Image deiner Wahl über unseren Mirror einbinden. Anschließend musst du den Server neustarten und mittels F10 im BIOS-Post in den LCC starten. Im folgenden Beispiel wird aufgezeigt, wie die OS Deployment Funktion mit Windows Server 2016 verwendet wird.

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  • Klicke, sobald der Server sich im LCC Lifecycle Controller befindet in der Auswahl links auf OS Deployment und anschließend auf Deploy OS

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  • Sollte bis jetzt noch kein RAID konfiguriert sein, kannst du dies nun ebenfalls mithilfe des OS Deploys durchführen. Sollte bereits ein RAID vorhanden sein, wähle bitte Go Directly to OS Deployment

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  • Wähle im nächsten Schritt aus, ob du das Betriebssystem im BIOS oder UEFI Boot Mode installieren möchtest. Anschließend wählst du das zu installierende Betriebssystem im Dropdown aus.
  • Falls du dich für den UEFI Modus entscheidest, kannst du ebenfalls noch auswählen, ob du Secure Boot nutzen möchtest.
  • Klicke nun auf Next und der Server wird die zur Installation benötigten Treiber zusammenstellen.

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  • Wähle im dritten Schritt nun Manual Install aus. Der DELL Server wird nun das Betriebssystem Image validieren.

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  • Im vierten Schritt klickst du einfach auf Next, da das Image bereits zuvor eingebunden wurde.

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  • Im fünften und letzten Schritt wird dir eine Übersicht mit den gewählten Einstellungen aufgezeigt. Klicke auf Finish, wenn diese korrekt sind. Der Server wird nun neustarten und den Setup von Windows starten.

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  • Sofern nach der Installation noch Treiber fehlen, hast du ein Laufwerk zur Verfügung, wo Treiber für das Betriebssystem bereitliegen. Dieses wird vom Server automatisch als OEMDRV benannt.
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